Slalom

Das Slalomfeld:

Das Slalomfeld ist 259 m lang und 23 m breit. Es besteht aus einer 2,30m breiten Bootsgasse, die durch jeweils 8 Bojen rechts und links markiert ist. Diese Bojen dienen einerseits dem Fahrer zum geradlinigen Durchfahren des Feldes, andererseits dienten sie den Schiedsrichtern zur Geschwindigkeits-Messung in Zeiten wo die Geschwindigkeit noch nicht mittels GPS gemessen werden konnte.


Der Läufer:

Er fährt durch das Einfahrtstor (= die ersten beiden Bojen der Bootsgasse) in den Slalomkurs ein, muss dann alle 6 Umlaufbojen umfahren und danach durch das Ausfahrtstor (= die letzen beiden Bojen der Bootsgasse) den Kurs wieder verlassen. Dies natürlich ohne Sturz.
Bei regionalen Wettkämpfen kann jeder Läufer seine Anfangsgeschwindigkeit selbst wählen. Nach einer gültigen Passage wird die Geschwindigkeit um jeweils 3 km/h gesteigert, bis der Läufer einen Fehler macht, also eine Boje auslässt, das Ein- oder Ausfahrtstor verpasst, oder stürzt.
Bei höherrangigen Wettkämpfen ist die Anfangsgeschwindigkeit meist schon die Höchstgeschwindigkeit. Dies ist bei Männern 58 km/h bei Frauen 55 km/h, sodass im Folgenden der Läufer mit verkürzter Leine gezogen wird, wodurch sich natürlich der Schwiegigkeitsgrad erhöht. Auch hier muß nicht mit der Maximallänge von 18,25 m begonnen werden, sondern der Läufer hat die Möglichkeit, schon mit verkürzter Leine zu beginnen. Sollte der Wettkämpfer mit höherer Geschwindigkeit oder kürzerer Leine als vorgegeben beginnen, so wird der höhere Schwierigkeitsgrad nur anerkannt, wenn die erste Passage fehlerfrei war.


Das Zugboot:

Nur offiziell anerkannte Zugboote dürfen im Wettkampf eingesetzt werden. Es handelt sich meistens um 250 bis 350 PS-starke Boote, die gute "geradeaus"-Fahreigenschaften haben. Ein Wettkampfboot fährt mit gleichmäßiger, elektronisch geregelter, Geschwindigkeit durch die Bootsgasse des Slalomfeldes. Die Geschwindigkeiten werden vom Bootsschiedsrichter mittels Stoppuhr gemessen. Die Zeiten erlauben nur geringfügige Abweichungen. Tritt eine größere Abweichung ein, gibt es für den Läufer einen sog. Re-Run, d.h. er muß oder darf die gleiche Geschwindigkeit oder Leinenlänge noch einmal das Feld durchqueren. Es werden beim Wettkampf also nicht nur an den Läufer, sondern auch an Fahrer und Schiedsrichter höchste Ansprüche gestellt.



Die Verkürzungen:



16.00 m / 14,25 m/ 13.00 m/ 12.00 m/ 11.25 m/ 10.75 m/ 10.25m/ 9.75m Leinenlänge


Die Weltrkorde:


Der Damen-Weltrekord liegt bei 3,5 Bojen mit 10.25 m Leinenlänge bei 55 km/h und wird von Regina Jaquess aus den USA gehalten.
Der Herren-Weltrekord liegt bei 2,5 Bojen mit 9,75 m Leinenlänge bei 58 km/h und wird von Nate Smith aus den USA gehalten.
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